Der entscheidende Unterschied zwischen Hotels, bei denen Social Media Wachstum erzeugt, und solchen, bei denen es Budget verbrennt, liegt nicht in der Kategorie des Hotels. Er liegt in drei Faktoren:
Die Rolle, die Social Media im System spielt.
Für ein Ferienresort in den Alpen ist Social Media primär ein Inspirationskanal. Der Gast träumt sich in den Urlaub, bevor er bucht. Social Media erzeugt Nachfrage, die vorher nicht da war. Für ein Stadthotel in Hamburg ist Social Media eher ein Differenzierungskanal. Der Gast hat bereits entschieden, nach Hamburg zu reisen – aber er hat die Wahl zwischen 400 Hotels. Social Media hilft, aus der Masse herauszustechen. Für ein Flughafenhotel ist Social Media primär ein Vertrauenskanal. Der Gast braucht eine funktionale Lösung und will sicher sein, dass sie hält, was sie verspricht. Drei völlig verschiedene Rollen – aber alle drei funktionieren.
Die Verbindung mit Performance-Marketing.
Social Media allein erzeugt selten direkte Buchungen. Was es erzeugt, ist Sichtbarkeit, Vertrauen und Wiedererkennung. Der eigentliche Buchungsimpuls kommt dann häufig über Meta Ads, Google Ads oder die direkte Suche. Hotels, die Social Media und Performance-Marketing als Gesamtsystem betreiben, sehen messbare Ergebnisse. Hotels, die beides getrennt betrachten oder nur eines von beiden machen, sehen deutlich weniger.
Die Bereitschaft, langfristig zu denken.
Social Media entfaltet seine Wirkung nicht in Wochen, sondern in Monaten. Hotels, die nach sechs Wochen Ergebnisse erwarten, werden enttäuscht. Hotels, die nach sechs Monaten messen, sehen in der Regel eine deutlich gestiegene Sichtbarkeit, einen erkennbaren Markenaufbau und – in Kombination mit Ads – messbare Buchungszuwächse, die es vorher nicht gab.