Resorts und Ferienhotels sind der Hoteltyp, bei dem Social Media am intuitvsten funktioniert. Urlaubsentscheidungen sind emotional. Gäste wollen sich den Aufenthalt vorstellen, bevor sie buchen. Und Social Media ist das beste Medium, um genau diese Vorstellung zu erzeugen.
Aber genau hier liegt das Problem: Weil der Zusammenhang so offensichtlich ist, glauben viele Resorts, sie nutzen Social Media bereits richtig – einfach indem sie schöne Bilder posten. Ein Drohnenflug über die Anlage, ein Sonnenuntergang am Pool, ein Zeitraffer vom Frühstücksbuffet. Die Bilder sind hübsch. Aber sie beantworten keine einzige Frage, die ein Gast vor der Buchung hat.
Resorts, die von Social Media wirklich profitieren, tun etwas anderes: Sie zeigen nicht die Anlage – sie zeigen das Erlebnis. Den echten Tagesablauf eines Gastes. Das Gefühl, morgens im Bademantel durch den Garten zum Spa zu gehen. Den Moment, wenn das Abendessen serviert wird und man zum ersten Mal die Karte sieht. Die Roomtour, die nicht die Quadratmeterzahl kommuniziert, sondern das Gefühl, die Tür aufzumachen und zu denken: „Hier will ich die nächsten fünf Tage verbringen."Der Vorteil von Resorts ist real. Aber er wird erst dann zum Buchungsvorteil, wenn der Content nicht die Anlage feiert, sondern dem Gast hilft, sich seinen Aufenthalt konkret vorzustellen.