1. Wenn der Hoteltyp kaum emotionale Entscheidung zulässt
Social Media wirkt besonders stark dort, wo:
- Inspiration
- Emotion
- Vorstellungskraft
eine Rolle spielen.
Hotels, die primär:
- funktional
- zweckorientiert
- preisgetrieben
gebucht werden, profitieren deutlich weniger.
Beispiele:
- reine Budgethotels
- Durchreise- oder Zweckübernachtungen
- Hotels ohne Erlebnis- oder Identitätsfaktor
Hier entscheidet:
- Preis
- Verfügbarkeit
- Lage
nicht Social Media Content (die Ausnahme bestätigen die Regel).
2. Wenn die Zielgruppe Social Media kaum nutzt
Nicht jede Zielgruppe entscheidet über Social Media.
Wenn Gäste:
- kaum auf Instagram oder Facebook aktiv sind
- Entscheidungen über andere Kanäle treffen
- stark wiederkehrend oder vertraglich gebunden sind
dann ist Social Media kein effizienter Hebel.
In solchen Fällen sind:
- Google Ads
- Direktvertrieb
- klassische Nachfragekanäle
oft wirkungsvoller.
3. Wenn keine Ressourcen vorhanden sind
Social Media funktioniert nicht „nebenbei“.
Fehlen:
- Zeit
- Budget
- klare Zuständigkeiten
- professionelle Inhalte
entsteht:
- unregelmäßiger Content
- geringe Qualität
- keine Wirkung
In solchen Fällen verbrennt Social Media:
- Zeit
- Energie
- Motivation
Der Kanal scheitert nicht am Konzept,
sondern an den Voraussetzungen.
4. Wenn Erwartungen kurzfristig sind
Social Media ist kein kurzfristiger Abverkaufskanal.
Hotels, die erwarten:
- schnelle Buchungen
- unmittelbaren ROI
- sofortige Effekte
werden enttäuscht sein.
Ohne:
- Geduld
- Kontinuität
- Aufbauphase
entfaltet Social Media keinen Nutzen.
5. Wenn Social Media isoliert betrachtet wird
Social Media allein:
- verkauft keine Zimmer
- ersetzt keine Website
- kompensiert keine schwache Buchungslogik
Wenn:
- Website nicht konvertiert
- Performance-Marketing fehlt
- Positionierung unklar ist
wird Social Media wirkungslos.
In diesen Fällen ist Social Media nicht der falsche Kanal, sondern der falsche Startpunkt.