Warum viele Hotel-Websites Social-Media-Traffic nicht konvertieren

Worum es in diesem Beitrag geht

Viele Hotels verzeichnen über Social Media: - Klicks - Profilaufrufe - Website-Besuche Gleichzeitig bleiben: - Buchungen - Anfragen - messbare Ergebnisse aus. Das Problem liegt in den seltensten Fällen bei Social Media selbst. Der Bruch entsteht fast immer auf der Website. Dieser Beitrag zeigt, warum Social-Media-Traffic häufig nicht konvertiert, welche Denkfehler auf Hotel-Websites dahinterstecken und warum Social Media und Website als Einheit gedacht werden müssen.

Die wichtigste Klarstellung vorab

Social-Media-Traffic ist kein kalter Traffic. Wer über Social Media auf eine Hotel-Website kommt: - kennt das Hotel bereits - hat Inhalte gesehen - hat sich bewusst weitergeklickt Diese Nutzer sind vorqualifiziert. Wenn sie trotzdem nicht buchen, liegt das Problem nicht immer am Traffic, sondern an dem, was sie auf der Website vorfinden.

Denkfehler 1: Die Website ist nicht auf Social-Media-Nutzer ausgelegt

Viele Hotel-Websites sind gebaut für: - Desktop - Google-Sucher - klassische Informationssuche Social-Media-Nutzer kommen jedoch: - mobil - mit begrenzter Aufmerksamkeit - mit emotionalem Vorwissen Was dann passiert: - zu lange Texte - unklare Struktur - zu viele Optionen - fehlende Führung Der Nutzer verliert Orientierung und springt ab.

Denkfehler 2: Erwartung und Realität passen nicht zusammen

Social Media erzeugt: - Emotion - Stimmung - Bilder im Kopf Die Website liefert dann: - formale Texte - generische Aussagen - austauschbare Bilder Dieser Bruch ist fatal. Wenn das, was der Gast auf Social Media gesehen hat, nicht auf der Website wiederzufinden ist, entsteht Unsicherheit. Und Unsicherheit führt im Hotelkontext fast nie zur Buchung.

Denkfehler 3: Die Website erklärt zu wenig

Viele Hotel-Websites gehen davon aus: „Der Gast kennt uns ja.“ Tun sie aber nicht. Gerade Social-Media-Nutzer wollen: - Orientierung - Einordnung - Antworten auf konkrete Fragen Typische Lücken: - Für wen ist das Hotel geeignet und für wen nicht? - Was unterscheidet dieses Hotel von anderen? - Warum sollte ich hier buchen? Ohne diese Klarheit bleibt die Entscheidung offen.

Denkfehler 4: Buchungslogik fehlt oder ist versteckt

Ein weiterer häufiger Fehler: - Buchungsbuttons sind schlecht platziert - Buchungswege sind kompliziert - Preise und Verfügbarkeiten sind nicht transparent Social-Media-Traffic ist entscheidungsnah. Wenn der Buchungsweg nicht klar und einfach ist, geht dieser Vorteil verloren.

Denkfehler 5: Die Website baut kein Vertrauen auf

Social Media kann Vertrauen vorbereiten, aber die Website muss es bestätigen. Viele Websites scheitern daran, weil: - Inhalte veraltet wirken - Bilder nicht authentisch sind - Struktur unruhig ist - Inhalte austauschbar sind Der Gast fragt sich unbewusst: „Passt das wirklich zu dem, was ich gesehen habe?“ Wenn diese Frage offen bleibt, wird nicht gebucht.

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Denkfehler 6: Social Media und Website werden getrennt gedacht

Ein strukturelles Problem: - Social Media wird von Agentur A betreut - Website von Agentur B - Buchungsstrecke von Anbieter C Niemand denkt die komplette Journey. Erfolgreiche Hotels betrachten: - Social Media als Einstieg - Website als Entscheidungsraum - Buchung als logischen nächsten Schritt Ohne diese Verbindung verpufft jeder Klick.

Wann Social-Media-Traffic konvertieren kann

Social-Media-Traffic funktioniert dann, wenn: - Website und Social Media dieselbe Sprache sprechen - Bildwelt konsistent ist - Inhalte Orientierung geben - Buchungslogik klar ist - Vertrauen aktiv aufgebaut wird Dann wird aus einem Klick eine Entscheidung.

Geeignet für:

- Hotels mit aktivem Social-Media-Auftritt - Betriebe mit Performance-Kampagnen - Häuser mit Fokus auf Direktbuchungen - Hoteliers, die System statt Einzelmaßnahmen wollen

Nicht geeignet für:

- Hotels mit veralteten Websites - Betriebe ohne klare Positionierung - Häuser ohne Buchungsfokus

Kurz zusammengefasst

- Social-Media-Traffic ist vorqualifiziert - Die Website entscheidet über Konversion - Brüche zwischen Social Media und Website kosten Buchungen - Klarheit schlägt Design - Social Media und Website müssen als Einheit gedacht werden
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