Viele Hotels arbeiten in ihren Anzeigen mit Bildmaterial, das fünf, acht oder zehn Jahre alt ist. Oder mit Stockfotos, die professionell aussehen, aber nichts mit dem tatsächlichen Hotel zu tun haben. Beides ist problematisch – aber aus unterschiedlichen Gründen.
Alte Fotos zeigen ein Hotel, das es so möglicherweise gar nicht mehr gibt. Gäste, die auf Basis dieser Bilder buchen und ein anderes Erlebnis vorfinden, hinterlassen schlechte Bewertungen. Gäste, die die Diskrepanz schon vor der Buchung erahnen – etwa weil die Bilder erkennbar veraltet wirken – buchen gar nicht erst.
Stockbilder haben ein anderes Problem: Sie sind austauschbar. Ein generisches Foto eines Hotelbetts oder eines lächelnden Paares am Pool könnte auf jedes Hotel der Welt zutreffen. Es erzeugt keinen spezifischen Eindruck, keine Emotion, kein Vertrauen. Im Meta-Feed, wo ein Gast in Sekundenbruchteilen entscheidet, ob er weiter scrollt oder hängen bleibt, sind Stockbilder praktisch unsichtbar.
Performance-Marketing verstärkt, was vorhanden ist. Wenn der Content stark ist, verstärkt es Stärke. Wenn der Content schwach ist, verstärkt es die Schwäche – und verbrennt dabei Budget.