Warum Social Media bei Stadthotels anders funktioniert als bei Resorts

Worum es in diesem Beitrag geht

Viele Social-Media-Strategien für Hotels sind generisch. Sie ignorieren einen der größten Unterschiede im Hotelmarkt: Stadthotel ≠ Resort. In der Praxis zeigt sich: - Was für Resorts hervorragend funktioniert, scheitert bei Stadthotels - Was Stadthotels Sichtbarkeit bringt, verpufft bei Resorts Dieser Beitrag erklärt, warum Social Media bei Stadthotels anders funktioniert als bei Resorts, wo die entscheidenden Unterschiede liegen und warum eine einheitliche Strategie zwangsläufig zu schwachen Ergebnissen führt.

Die wichtigste Klarstellung vorab

Plattformen sind gleich. Zielgruppen, Entscheidungsprozesse und Buchungslogiken sind es nicht. Social Media muss sich: - am Reiseanlass - an der Entscheidungsdauer - an der Nutzungssituation orientieren – nicht am Hoteltyp allein, sondern an der Art der Reise.

Wie Gäste bei Stadthotels entscheiden

Buchungen bei Stadthotels sind häufig: - kurzfristig - funktional - preis- und termingetrieben Typische Anlässe: - Geschäftsreise - Event - Messe - Kurztrip Der Gast sucht: - Lage - Verfügbarkeit - Preis-Leistung - schnelle Orientierung Emotion spielt eine Rolle, aber nicht die Hauptrolle.

Was Social Media bei Stadthotels leisten muss

Für Stadthotels ist Social Media: - kein Inspirationstool - sondern ein Vertrauens- und Orientierungskanal Relevante Inhalte sind: - klare Lageeinordnung - Nähe zu Events / Messen - Zimmer- und Ausstattungsdetails - Aktualität - Professionalität Social Media muss hier: - Sicherheit vermitteln - Seriosität ausstrahlen - Entscheidung erleichtern

Typische Fehler bei Stadthotels

Viele Stadthotels: - kopieren Resort-Content - posten emotionale Bilder ohne Kontext - setzen auf Reichweite statt Relevanz Das Problem: Der Stadthotel-Gast will keine Träumerei, sondern Klarheit.

Unsicher, welche Social-Media-Strategie zu Ihrem Hoteltyp passt?

Bevor Inhalte produziert oder Kampagnen geschaltet werden, analysieren wir gemeinsam, wie Social Media für Ihr Stadthotel oder Resort sinnvoll eingesetzt werden sollte.

Wie Gäste bei Resorts entscheiden

Resort-Buchungen sind meist: - langfristiger - emotionaler - stärker vergleichend Typische Anlässe: - Urlaub - Erholung - besondere Anlässe Der Gast sucht: - Atmosphäre - Erlebnisse - Gefühl - Abgrenzung vom Alltag Die Entscheidung ist: - emotional - bildgetrieben - stark durch Vorstellung geprägt

Was Social Media bei Resorts leisten muss

Für Resorts ist Social Media: - Inspirationsquelle - Sehnsuchtsraum - Vorfreudeverlängerung Relevante Inhalte: - Stimmungen - Erlebnisse - Tagesabläufe - Natur, Ruhe, Genuss - visuelle Qualität Hier darf Social Media: - emotional - ästhetisch - erzählerisch sein.

Typische Fehler bei Resorts

Viele Resorts: - posten zu technisch - erklären zu viel - wirken zu funktional Das Problem: Der Resort-Gast bucht kein Zimmer. Er bucht ein Gefühl.

Unterschiedliche Rolle von Performance-Marketing

Stadthotels: Performance oft direkter, transaktionaler Resorts: Performance unterstützt, Social Media bereitet vor Wer diese Rollen vertauscht, verbrennt Budget.

Unterschiedliche Erwartungen an Content

- Stadthotels brauchen Orientierung & Vertrauen - Resorts brauchen Emotion & Vorstellungskraft Gleiche Inhalte erzeugen daher: - bei Stadthotels Unsicherheit - bei Resorts Langeweile

Was beide Hoteltypen gemeinsam haben

Trotz aller Unterschiede gilt für beide: - Social Media ist kein Selbstzweck - Content muss professionell sein - Buchungslogik muss mitgedacht werden - Website und Social Media müssen zusammenpassen Der Unterschied liegt nicht im „Ob“, sondern im "Wie".

Geeignet für Stadthotels, wenn:

- Inhalte klar und strukturiert sind - Lage und Nutzen kommuniziert werden - Aktualität sichtbar ist - Performance-Marketing sauber angebunden ist

Geeignet für Resorts, wenn:

- Content emotional und hochwertig ist - Geschichten erzählt werden - Vertrauen und Vorfreude aufgebaut werden - Social Media langfristig gedacht wird

Kurz zusammengefasst

- Stadthotels und Resorts haben unterschiedliche Buchungslogiken - Social Media muss diese Unterschiede abbilden - Einheitliche Strategien führen zu schwachen Ergebnissen - Relevanz schlägt Reichweite - Wer den Reiseanlass versteht, gewinnt
Das könnte für Sie ebenfalls relevant sein
Welche Hoteltypen aktuell am stärksten von Social Media profitieren
Social Media funktioniert nicht für alle Hotels gleich gut. Diese Einordnung zeigt, welche Hoteltypen derzeit am stärksten von Social Media profitieren und warum das so ist.
Welche Rolle Social Media im gesamten Buchungsprozess eines Hotels spielt
Social Media ist selten der Ort der Buchung, aber oft der Grund dafür. Diese Einordnung zeigt, welche Rolle Social Media entlang des gesamten Buchungsprozesses spielt, wo es wirkt und warum falsche Erwartungen zu falschen Entscheidungen führen.
Warum Social Media für manche Hotels der falsche Hebel ist
Social Media wird oft als Pflicht gesehen, ist aber nicht für jedes Hotel sinnvoll. Diese Einordnung zeigt, wann Social Media der falsche Hebel ist, warum Aktivität allein nichts bringt und wann Hotels besser andere Maßnahmen priorisieren sollten.

Social-Media-Analyse für Hotels

Unverbindlich. Ehrlich. Auf Basis Ihrer individuellen Situation.
Messbare Social Media Strategien für Hotels – mit Fokus auf Wunschgäste, Reichweite und Direktbuchungen.
©2026 Waldmann Media
Kontakt
Unsere Partner