Wie viel Budget Hotels realistisch für Social Media einplanen sollten

Worum es in diesem Beitrag geht

Eine der häufigsten Fragen im Hotelmarketing lautet: „Was kostet Social Media eigentlich realistisch?“ Zwischen: - „Das machen wir intern nebenbei“ - und „Social Media ist unbezahlbar“ liegt die Realität. Dieser Beitrag ordnet sachlich und unternehmerisch ein, - welche Budgets realistisch sind - was darin enthalten sein sollte und warum Social Media, richtig eingesetzt, kein Kostenfaktor, sondern ein wirtschaftlicher Hebel ist.

Die wichtigste Klarstellung vorab

Social Media ist kein kostenloser Kanal. Aber: Es ist auch kein Selbstzweck. Die entscheidende Frage lautet nicht: „Wie günstig können wir Social Media machen?“ Sondern: „Welches Budget brauchen wir, damit Social Media messbar wirkt?“

Woraus sich Social-Media-Budgets im Hotel zusammensetzen

Ein realistisches Social-Media-Budget besteht aus vier Komponenten: - Strategie & Struktur - Content-Produktion (Foto & Video) - Laufende Betreuung & Steuerung - Optional: Werbemaßnahmen (Ads) Wichtig: Diese Bausteine müssen zusammen gedacht werden.

Kostenblock 1: Strategie & Struktur

Bevor Social Media Wirkung entfaltet, braucht es: - klare Zieldefinition - Positionierung - Content-Logik - saubere Rollenverteilung Das ist kein Dauerposten, aber eine zwingende Grundlage. Hotels, die diesen Schritt überspringen, zahlen später meist mehr durch Umwege und Fehlentscheidungen.

Kostenblock 2 & 3: Content-Produktion + laufende Betreuung

Hier entsteht oft das größte Missverständnis. Professionelle Social-Media-Betreuung im Hotel bedeutet: - strategische Planung - laufende Betreuung - kontinuierliche Content-Produktion - Steuerung, Analyse und Optimierung Content-Produktion ist kein Zusatz. Sie ist integraler Bestandteil der Betreuung.

Realistische Einordnung Eine professionelle monatliche Betreuung inklusive: - Social Media Strategie - Content-Planung - Foto- & Video-Content - Posting & Steuerung liegt realistisch bei: ≈ 3.000 € pro Monat - inklusive Content-Produktion - keine Zusatzkosten für „Content on top“ Alles darunter bedeutet in der Regel: - zu wenig Inhalte - zu wenig Qualität - zu wenig Steuerung - kaum messbare Wirkung

Kostenblock 4: Werbemaßnahmen (Ads)

Werbemaßnahmen sind kein Muss, aber ein klarer Verstärker. Wichtig: - Werbebudget ist immer zusätzlich zur Betreuung zu betrachten. Es handelt sich um: - die Betreuung der Werbekanäle - Mediabudget für Meta & Google - flexibel, saisonabhängig, steuerbar Ads ersetzen keine Social Media Betreuung. Sie verstärken sie.

Was ein realistisches Gesamtbudget bedeutet

Unternehmerisch betrachtet ergeben sich drei sinnvolle Einordnungen: Untergrenze für sinnvolle Wirkung ≈ 3.000 € pro Monat - Betreuung + Content inklusive - klare Fokussierung - realistische Erwartungen Darunter wird Social Media meist ineffizient. Realistisch wirksam & skalierbar ≈ 4.000 – 5.000 € pro Monat - Betreuung + Content - plus Werbemaßnahmen - messbare Effekte auf Nachfrage & Direktbuchungen Das ist der Bereich, in dem Social Media für viele Hotels wirtschaftlich richtig interessant wird.

Unsicher, welches Social-Media-Budget für Ihr Hotel realistisch ist?

Bevor Geld falsch verteilt wird, analysieren wir gemeinsam, welches Budget für Ihre Ziele sinnvoll ist oder ob andere Maßnahmen Priorität haben.

Warum Social Media kein Kostenfaktor, sondern ein Renditehebel ist

Hotels, die Social Media strategisch und professionell nutzen, erleben nicht einfach „mehr Reichweite“, sondern: - höhere Direktbuchungsquoten - stabilere Nachfrage - bessere Performance von Kampagnen - geringere Abhängigkeit von OTAs Aus der Praxis zeigt sich: Ein ROI von 15–25 ist realistisch, abhängig von Hoteltyp, Angebot, Markt und Umsetzung. Natürlich: - kein Versprechen - keine Garantie

Der Vergleich, den viele Hoteliers intuitiv verstehen

Ein interner Vollzeitmitarbeiter mit: - Strategie - Content - Video - Plattform-Know-how - Ads-Verständnis kostet realistisch: - deutlich mehr als 3.000 € monatlich - bei deutlich höherem Risiko Social Media extern betreuen zu lassen ist daher: kein Luxus, sondern eine betriebswirtschaftliche Entscheidung.

Warum zu kleine Budgets problematisch sind

Ein häufiger Denkfehler: „Wir probieren Social Media erstmal günstig.“ Das Ergebnis ist oft: - zu wenig Content - zu wenig Reichweite - zu wenig Lernkurve Und am Ende der Satz: „Social Media funktioniert bei uns nicht.“ In Wahrheit hat nie ein realistisches Setup existiert.

Wann Social Media budgetär keinen Sinn ergibt

Social Media ist aktuell kein sinnvoller Einsatz von Budget, wenn: - die Website nicht konvertiert - grundlegende Buchungsprobleme bestehen - keinerlei Ressourcen vorhanden sind - nur minimale Mittel zur Verfügung stehen Dann sollten zuerst die Grundlagen stimmen.

Wie Hotels ihr Budget richtig bewerten sollten

Die entscheidende Frage ist nicht: „Was kostet Social Media?“ Sondern: „Was kostet es uns, relevant, sichtbar und buchungsfähig zu sein?“ Social Media ist: - kein Experiment - kein Nebenprojekt sondern ein strategischer Kostenblock.

Kurz zusammengefasst

- 3.000 € monatlich sind eine realistische Basis - Content-Produktion ist darin enthalten - Werbebudget kommt separat hinzu - Unterfinanzierung führt zu Frust - Richtig genutzt ist Social Media ein Renditehebel - ROI von 15–25 ist realistisch
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