1. Fehlende strategische Tiefe
Interne Social-Media-Ansätze sind häufig:
- operativ getrieben
- nicht strategisch geplant
- ohne klare Zieldefinition
Es wird gepostet, weil gepostet werden soll, nicht weil ein konkretes Ziel verfolgt wird.
Ohne Strategie bleibt Social Media:
- zufällig
- inkonsistent
- wirkungslos
2. Zeitmangel im Tagesgeschäft
In den meisten Hotels wird Social Media:
- „nebenbei“ erledigt
- einer bestehenden Rolle zugeschlagen
- ohne feste Zeitfenster betrieben
Das Tagesgeschäft gewinnt immer. Social Media verliert.
Die Folge:
- unregelmäßige Inhalte
- lange Pausen
- fehlende Kontinuität
Social Media verzeiht keine Halbherzigkeit.
3. Fehlende Foto- und Videoexpertise
Ein besonders häufiger Irrtum:
„Wir haben gute Handys – das reicht.“
Social Media für Hotels erfordert:
- professionelles Bildverständnis
- Video-Know-how
- Wissen über Plattformmechaniken
- Erfahrung mit performanten Formaten
Gute Technik ersetzt kein Handwerk.
Ohne diese Expertise bleibt Content beliebig und damit wirkungslos.
4. Fehlende Plattform- und Algorithmuskenntnis
Social Media verändert sich ständig:
- Formate
- Ausspielmechaniken
- Nutzerverhalten
Interne Mitarbeitende können diese Dynamik:
- kaum kontinuierlich verfolgen
- selten testen
- nicht systematisch optimieren
Was fehlt, ist Lernkurve durch Vielzahl an Projekten. Ein klarer Nachteil gegenüber spezialisierten Agenturen.
5. Fehlende Messbarkeit und Einordnung
Viele Inhouse-Setups scheitern daran, dass:
- keine klaren KPIs definiert sind
- Ergebnisse nicht eingeordnet werden können
- Social Media isoliert betrachtet wird
Ohne Einordnung entsteht Frust:
„Wir machen viel, aber es bringt nichts.“
Oft liegt das Problem nicht im Kanal, sondern im fehlenden System.