Die häufigsten Denkfehler von Hoteliers beim Thema Social Media

Worum es in diesem Beitrag geht

Social Media ist für viele Hotels präsent, aber selten wirksam. Nicht, weil der Kanal nicht funktioniert, sondern weil grundlegende Denkfehler dazu führen, dass Social Media falsch eingeschätzt, falsch genutzt oder komplett unterschätzt wird. Dieser Beitrag basiert auf wiederkehrenden Beobachtungen aus Gesprächen und Projekten mit Hoteliers und zeigt, warum Social Media häufig nicht das leistet, was eigentlich möglich wäre.

Denkfehler 1: „Social Media kann man ein bisschen nebenbei machen“

Einer der häufigsten Denkfehler ist die Annahme, Social Media sei kein ernstzunehmender Marketinghebel, sondern ein Nebenkanal. Typische Aussagen: - „Das macht man halt heute so mit“ - „Ein paar Fotos posten reicht doch“ - „So wichtig ist das nicht“ Das Problem dabei: Social Media wird nicht verstanden und deshalb auch nicht ernst genommen. Social Media ist heute kein digitales Schwarzes Brett, sondern ein Kanal, der: - Wahrnehmung steuert - Vertrauen aufbaut - Buchungsentscheidungen vorbereitet und stark beeinflusst Wer Social Media „nebenbei“ betreibt, bekommt auch nur Nebenbei-Ergebnisse.

Denkfehler 2: Der Hebel von Social Media wird massiv unterschätzt

Viele Hoteliers können sich schlicht nicht vorstellen, was Social Media bewirken kann. - Buchungen über Social Media? Unvorstellbar. - Mehr als ein paar Anfragen? Unrealistisch. - Echter Einfluss auf Auslastung? Kaum greifbar. Social Media wird oft noch als: - Zeitvertreib - Unterhaltungsplattform - Ort für Urlaubsfotos verstanden. Nicht als Wachstumskanal. Dass Social Media in Kombination mit Performance-Marketing konkret und messbar Buchungen generieren kann, ist für viele schlicht außerhalb ihrer Vorstellungskraft.

Denkfehler 3: Fehlendes Know-how wird durch Hoffnung ersetzt

Ein weiterer zentraler Punkt: Sehr viele Hoteliers verstehen Social Media schlicht nicht. Fragen, die unbeantwortet bleiben: - Warum sollte das funktionieren? - Wie funktioniert das überhaupt? - Wie hängt Social Media mit Performance-Marketing zusammen? Für viele ist die gesamte Online-Marketing-Welt ein großes Fragezeichen. Statt dieses Wissen aufzubauen, wird häufig gehofft, dass es „irgendwie funktioniert“. Hoffnung ersetzt jedoch keine Strategie.

Denkfehler 4: Social Media ohne Strategie

Wenn Social Media genutzt wird, dann oft so: - heute ein Foto - nächste Woche ein Video - dann wieder wochenlang nichts Was fehlt: - klare Zielsetzung - definierte Zielgruppe - inhaltliche Leitplanken - strategischer Aufbau des Kanals Ohne Strategie bleibt Social Media: - zufällig - austauschbar - wirkungslos Social Media funktioniert nicht durch Aktivität, sondern durch Struktur.

Unsicher, ob Social Media in Ihrem Hotel aktuell richtig eingesetzt wird?

Bevor Zeit, Budget oder interne Ressourcen weiter gebunden werden, klären wir gemeinsam, welche Rolle Social Media realistisch für Ihr Hotel spielen kann.

Denkfehler 5: Zeitaufwand wird systematisch unterschätzt

„Das kann doch jemand nebenbei machen.“ Genau dieser Gedanke sorgt dafür, dass Social Media in Hotels häufig: - an Mitarbeitende delegiert wird, die andere Hauptaufgaben haben - keine Priorität bekommt - unregelmäßig betrieben wird Social Media ist heute kein Nebenprojekt mehr. Wer dafür keine Zeit einplant, plant automatisch schlechte Ergebnisse ein.

Denkfehler 6: Gute Kamera = gute Inhalte

Ein besonders verbreiteter Irrtum: „Wir haben doch gute Handys – die Kamera reicht doch.“ Dabei wird vergessen: - Fotografie ist ein Handwerk - Videografie ist ein Handwerk - Performance-orientierter Content ist ein eigenes Handwerk Gute Technik ersetzt: - keine Erfahrung - kein Gespür für Bildsprache - kein Verständnis für wirkungsvolle Videos Schöne Bilder bringen keine Buchungen, relevante Inhalte schon.

Denkfehler 7: Kurzfristiges Denken

Viele Hotels posten: - ein paar Wochen - oder „wenn es etwas zu zeigen gibt“ Dann bleiben Ergebnisse aus und Social Media wird wieder infrage gestellt. Dabei wird vergessen: - Social Media wirkt langfristig - Vertrauen entsteht durch Kontinuität - Sichtbarkeit baut sich über Zeit auf Wer nach 2 Monaten Ergebnisse erwartet, hat den Kanal grundsätzlich falsch verstanden.

Denkfehler 8: Die Wirkung von Social Media + Performance-Marketing wird unterschätzt

Einer der größten Denkfehler überhaupt ist die Trennung von: - Social Media - Performance-Marketing In der Praxis zeigt sich: - Social Media schafft Vertrauen - Content beeinflusst und bereitet Entscheidungen vor - Performance-Marketing aktiviert Nachfrage und führt zu Buchungen Die Kombination dieser beiden Bereiche sorgt für: - deutlich bessere Kampagnen - mehr Buchungen - höhere Auslastung Wer Social Media isoliert betrachtet, verschenkt einen massiven Hebel.

Geeignet für:

- Hotels, die Social Media strategisch einsetzen wollen - Betriebe mit Fokus auf Direktbuchungen - Häuser, die Wachstum planen - Hoteliers, die bereit sind, umzudenken

Nicht geeignet für:

- Hotels, die Social Media „mitlaufen lassen“ wollen - Betriebe ohne Zeit, Budget oder Bereitschaft - Häuser, die schnelle Effekte erwarten - Unternehmen ohne langfristige Perspektive

Kurz zusammengefasst

- Social Media ist kein Nebenkanal - Der Hebel wird massiv unterschätzt - Ohne Know-how und Strategie bleibt Wirkung aus - Gute Technik ersetzt keine Expertise - Kontinuität und Struktur sind entscheidend - In Kombination mit Performance-Marketing entfaltet Social Media sein volles Potenzial
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