Unterschied zwischen Social Media Marketing und Social Recruiting im Hotel

Worum es in diesem Beitrag geht

Viele Hotels sprechen von „Social Media“ – meinen aber unterschiedliche Dinge. Mal geht es um Gäste und Buchungen, mal um Mitarbeitende und Bewerbungen. Social Media Marketing und Social Recruiting werden dabei oft: - gleichgesetzt - zusammen angeboten - über einen Kamm geschoren Das führt zu falschen Erwartungen, falschen KPIs und falschen Entscheidungen. Dieser Beitrag erklärt klar, wo der Unterschied zwischen Social Media Marketing und Social Recruiting im Hotel liegt, welche Ziele beide Disziplinen verfolgen und warum sie nicht identisch funktionieren können.

Die wichtigste Klarstellung vorab

Social Media Marketing und Social Recruiting nutzen dieselben Plattformen, aber sie verfolgen unterschiedliche Ziele. - Social Media Marketing richtet sich an Gäste - Social Recruiting richtet sich an potenzielle Mitarbeitende Beide Disziplinen haben: - unterschiedliche Inhalte - unterschiedliche Ansprache - unterschiedliche Erfolgskennzahlen Wer das vermischt, bekommt selten gute Ergebnisse.

Social Media Marketing im Hotel – Ziel und Funktion

Social Media Marketing im Hotel verfolgt das Ziel: - Nachfrage zu erzeugen - Vertrauen aufzubauen - Buchungsentscheidungen zu unterstützen Der Fokus liegt auf: - Gästen - Aufenthalten - Erlebnissen - Atmosphäre - Positionierung Social Media Marketing wirkt dabei: - selten als direkter Verkauf - häufig als vorbereitender Entscheidungsfaktor Der Erfolg zeigt sich: - indirekt - langfristig - im Zusammenspiel mit Performance-Marketing

Social Recruiting im Hotel – Ziel und Funktion

Social Recruiting verfolgt ein völlig anderes Ziel: - Bewerbungen generieren - offene Stellen besetzen - Arbeitgeberattraktivität erhöhen Der Fokus liegt auf: - Arbeitsalltag - Team - Kultur - Benefits - Entwicklungsmöglichkeiten Social Recruiting ist: - direkter - messbarer - oft kurzfristiger Der Erfolg zeigt sich: - in Bewerbungen - in qualifizierten Kontakten - in Besetzung von Stellen

Warum Inhalte nicht austauschbar sind

Ein häufiger Fehler: dieselben Inhalte für Gäste und Bewerber Was für Gäste funktioniert: - Zimmer - Kulinarik - Lage - Erlebnisse Was für Bewerber relevant ist: - Arbeitszeiten - Team - Führung - Entwicklung - Sicherheit Wer diese Inhalte vermischt: - verwässert die Botschaft - verunsichert beide Zielgruppen Gute Ergebnisse entstehen nur durch klare Trennung.

Unsicher, ob Social Media in Ihrem Hotel aktuell richtig eingesetzt wird?

Bevor Gäste- und Bewerberkommunikation vermischt werden, klären wir gemeinsam, welche Social-Media-Strategie zu Ihren Zielen passt.

Unterschiedliche Tonalität, unterschiedliche Bildsprache

Auch in der Umsetzung unterscheiden sich beide Bereiche deutlich. Social Media Marketing: - emotional - atmosphärisch - gastzentriert Social Recruiting: - authentisch - nahbar - mitarbeiterzentriert Bilder, Videos und Texte, die für Gäste funktionieren, wirken auf Bewerber oft irrelevant. Und umgekehrt.

Unterschiedliche KPIs und Erfolgskennzahlen

Ein weiterer zentraler Unterschied liegt in der Bewertung. Social Media Marketing misst: - Website-Traffic - Interaktionen im Kontext - Unterstützung von Buchungen - Entwicklung der Direktnachfrage Social Recruiting misst: - Bewerbungen - Kosten pro Bewerbung - Qualität der Bewerber - Besetzungsdauer Likes, Reichweite oder Follower sind in beiden Fällen keine Zielkennzahlen.

Warum viele Hotels hier falsche Erwartungen haben

Viele Hotels erwarten: - dass Social Media „alles“ kann - Gäste bringt - Mitarbeitende bringt - Image aufbaut Ohne klare Trennung führt das zu: - enttäuschten Erwartungen - verwirrten Inhalten - ineffizienten Maßnahmen Social Media ist kein Universalwerkzeug, sondern ein Werkzeugkasten mit unterschiedlichen Einsatzbereichen.

Können Social Media Marketing und Social Recruiting zusammenspielen?

Ja, aber nur strategisch sauber getrennt. Mögliche Verbindung: - klar getrennte Inhalte - unterschiedliche Kampagnen - getrennte KPIs - saubere Rollenverteilung Dann kann: - Social Media Marketing die Marke stärken - Social Recruiting davon profitieren Ohne Trennung leidet beides.

Geeignet für:

- Hotels mit klaren Zielen - Betriebe mit getrennten Kampagnen - Häuser, die Social Media strategisch nutzen - Hoteliers mit realistischer Erwartung

Nicht geeignet für:

- Hotels, die alles „in einen Topf werfen“ - Betriebe ohne klare Prioritäten - Häuser mit vermischter Kommunikation

Kurz zusammengefasst

- Social Media Marketing und Social Recruiting verfolgen unterschiedliche Ziele - Inhalte, Tonalität und KPIs unterscheiden sich deutlich - Plattformgleichheit bedeutet keine inhaltliche Gleichheit - Vermischung führt zu schwachen Ergebnissen - Klare Trennung schafft Klarheit und Wirkung
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