Warum Influencer-Marketing für Hotels oft überschätzt wird

Worum es in diesem Beitrag geht

Influencer-Marketing wird im Hotelkontext oft als Abkürzung gesehen: - schnell Reichweite - moderne Sichtbarkeit - vermeintlich authentische Empfehlungen In der Praxis zeigt sich jedoch: Influencer-Marketing ist für Hotels deutlich riskanter und weniger kalkulierbar, als es häufig dargestellt wird. Dieser Beitrag erklärt, - warum Influencer-Marketing für Hotels oft überschätzt wird - wo typische Denkfehler liegen - wann Influencer sinnvoll sein können - und warum andere Kanäle häufig der bessere Hebel sind

Die wichtigste Klarstellung vorab

Influencer-Marketing ist nicht grundsätzlich schlecht. Aber: Es ist kein verlässlicher Standardhebel für Hotelmarketing. Für viele Hotels ist es: - teuer - schwer einschätzbar - schlecht messbar Und genau das macht es problematisch.

Das zentrale Problem: Relevante Influencer sind teuer

Der erste große Irrtum: „Wir arbeiten einfach mit Influencern. Das bringt Reichweite.“ Die Realität: - Influencer mit wirklich relevanter Reichweite sind teuer - relevante Zielgruppen kosten Geld - große Reichweiten sind keine Seltenheit mehr, sondern Standard Für Hotels bedeutet das: - hohe Einmalkosten - kaum Skalierbarkeit - keine Garantie auf Wirkung Ein Influencer-Post kann: - funktionieren - oder komplett verpuffen Beides passiert. Regelmäßig.

Barter-Deals: Günstig, aber oft wirkungsschwach

Viele Hotels weichen auf sogenannte Barter-Deals aus: - Übernachtung gegen Content - kein Geldfluss Das klingt attraktiv, hat aber klare Grenzen: - Influencer ist oft klein - Reichweite begrenzt - Zielgruppe nicht klar definiert Die entscheidende Frage lautet: Wie relevant ist dieser Influencer wirklich für mein Hotel? Und genau diese Frage ist heute extrem schwer zu beantworten.

Der Influencer-Markt ist unübersichtlich geworden

Ein weiteres strukturelles Problem: - es gibt unglaublich viele Influencer - Reichweiten lassen sich leicht manipulieren - Engagement-Zahlen sind wenig aussagekräftig Für Hotels ist es kaum möglich: - Relevanz objektiv zu bewerten - Qualität von Reichweite zu erkennen - Wirkung realistisch einzuschätzen Das Risiko: viel Aufwand, viel Hoffnung. Wenig Ergebnis.

Influencer-Marketing ist schwer messbar

Ein Kernproblem aus unternehmerischer Sicht: - kaum saubere Attribution - selten klare Buchungszuordnung - wenig belastbare KPIs Selbst wenn Reichweite entsteht: - ist unklar, was davon tatsächlich wirkt - fehlt oft der direkte Bezug zur Buchung Für Hotels, die wirtschaftlich denken müssen, ist das ein erheblicher Nachteil.

Warum Influencer-Kampagnen oft floppen

In der Praxis scheitern Influencer-Kampagnen häufig an: - falscher Zielgruppe - falschem Influencer - fehlender Strategie - falschen Erwartungen Ein einzelner Post oder Aufenthalt: - baut kaum Vertrauen auf - erzeugt selten nachhaltige Nachfrage - ist nicht wiederholbar Das Risiko liegt vollständig beim Hotel.

Warum Ads für Hotels oft der bessere Hebel sind

Wenn Budget vorhanden ist, stellt sich die Frage: Wo ist das Geld kalkulierbarer eingesetzt? In vielen Fällen lautet die Antwort: - Meta Ads (und ergänzend Google Ads) Warum? - Zielgruppe exakt definierbar - Reichweite steuerbar - Budget kontrollierbar - Und vor allem: Wirkung messbar Gerade im Vergleich: Ein Influencer kostet viel. Mit ungewissem Ausgang. Ads kosten planbar. Mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Wirkung. Deshalb ist es oft sinnvoller: Influencer-Budgets in Performance-Maßnahmen zu investieren.

Unsicher, ob Influencer-Marketing für Ihr Hotel aktuell sinnvoll ist?

Bevor Budget in schwer kalkulierbare Kooperationen fließt, analysieren wir gemeinsam, welche Kanäle für Ihr Hotel realistisch den größten Hebel bieten.

Wann Influencer-Marketing trotzdem sinnvoll sein kann

Influencer-Marketing kann sinnvoll sein: - sehr gezielt - sehr selektiv - sehr strategisch Zum Beispiel: - bei klarer Markenstrategie - bei langfristigen Kooperationen - bei sehr passender Zielgruppe - als Ergänzung, nicht als Kernstrategie Influencer sind kein Ersatz für Marketing, sondern maximal ein Baustein.

Warum Influencer niemals die Basis ersetzen sollten

Ein häufiger Fehler: - Influencer statt Content - Influencer statt Ads - Influencer statt Strategie Das führt zu: - Abhängigkeit von Einzelpersonen - fehlender Wiederholbarkeit - schwacher Planbarkeit Hotels brauchen: - Systeme - Strukturen - wiederholbare Prozesse
Influencer liefern das nicht.

Geeignet für:

- Hotels mit starker Marke - klarer Positionierung - zusätzlichem Budget - realistischen Erwartungen

Nicht geeignet für:

- Hotels mit begrenztem Budget - Betriebe mit kurzfristigen Zielen - Häuser ohne klare Zielgruppe - Hotels, die planbare Ergebnisse brauchen

Kurz zusammengefasst

- Influencer-Marketing ist kein Selbstläufer - Relevante Influencer sind teuer - Barter-Deals haben begrenzte Wirkung - Der Markt ist schwer durchschaubar - Ads sind für Hotels meist kalkulierbarer - Influencer sind Ergänzung, kein Fundament
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